Projekte

Prof. Dr. Daniela Schmeinck

Contact

 

University of Cologne

Faculty of Mathematics and Natural Sciences

Institut of Primary Science and Social Sciences

Gronewaldstr. 2

50931 Köln

Deutschland

 

Daniela.Schmeinck@uni-koeln.de

www.sachunterricht.uni-koeln.de

Kontakt

 

Universität zu Köln

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Institut für Didaktik des Sachunterrichts

Gronewaldstr. 2

50931 Köln

Deutschland

 

Daniela.Schmeinck@uni-koeln.de

www.sachunterricht.uni-koeln.de

Comenius 2.1 Projekt „E-PLIPS The Implementation of a European Dimension by Peer Learning in Primary School“

Funktion: Koordination und Leitung

Projektpartner

Suzanne Gatt, Martin Musumeci (University of Malta, Malta)
Tomas Janik, Petr Knecht (Masarykova univerzita Brno, CZ)
Nikos Lambrinos (
ΑΡΙΣΤΟΤΕΛΕΙΟ ΠΑΝΕΠΙΣΤΗΜΙΟ ΘΕΣΣΑΛΟΝΙΚΗΣ, Thessaloniki, Greece)

Förderung: Europäische Kommission

Laufzeit: Oktober 2006 – Januar 2010

Gesamtfinanzierung: 239.901 €

Im Mittelpunkt des Projekts steht zunächst die Entwicklung eines fundierten theoretischen Konzepts für die Förderung einer europäischen Dimension bei Lernenden im Grundschulalter. Basierend auf diesem Konzept werden in einem zweiten Schritt effektive pädagogische Methoden und Modellen für die unterrichtliche Umsetzung erarbeitet und erprobt.

Durch die explizite Verknüpfung unterrichtsrelevanter Methoden und Modelle mit wissenschaftlich fundierten theoretischen Begründungszusammenhängen soll ein ausgewogenes Produkt für die Lehrerausbildung sowie für die Fort- und Weiterbildung von Lehrpersonen zur Verfügung gestellt werden. Dieses Produkt impliziert die Entwicklung von Aus- und Weiterbildungsmodulen sowie die Erstellung eines Praxishandbuchs zum Thema „Europäische Dimension im Unterricht der Grundschule“ (einschließlich multimedialer Aufbereitung). Die Ergebnisse finden auf Workshops, Tagungen, durch Publikationen und mit Hilfe von Multimedia national sowie international Verbreitung.

Link: www.e-plips.eu

 

 

Comenius 2.1 Projekt „STIPPS – The implementation of the Scientific Thinking process in (Pre) Primary School settings“

Funktion: Partner

Projektpartner:

Suzanne Gatt, Martin Musumeci (University of Malta, Malta)
Kristof Van De Keere, Nele Mestdagh (Katholieke Hogeschool Zuid-West-Vlaanderen, KATHO Tielt, Belgien)
Jacques Marchal (Academic Inspection, Nancy, Frankreich)
Wojciech Sidor (Teacher Training Centre Lomza, Polen)
Allen Thurston (University of Dundee, Schottland)

Förderung: Europäische Kommission

Laufzeit: Oktober 2005 – Dezember 2008

Gesamtfinanzierung: 262.923 €

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines fundierten theoretischen Ansatzes für die Förderung naturwissenschaftlichen Denkens bei Kindern auf Grundlage der Expertisen der verschiedenen Projektpartner. Neben der Entwicklung eines umfassenden Modells für naturwissenschaftliches Denken im Vor– und Grundschulalter steht dabei auch die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Leitfadens im Zentrum. Die Projektergebnisse stellen somit ein wissenschaftlich fundiertes und zugleich praxisorientiertes Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebot im Bereich naturwissenschaftlichen Unterrichts dar. Die Verbreitung der Ergebnisse erfolgt sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene in Form von Workshops, Tagungen, Publikationen.

Link: www.stipps.info

 

Key Activity 3 - ICT Projekt „ST@S – Social Tools at School. ICT as a tool to incorporate the social world of youngsters inside the classroom“

Funktion: Partner

Projektpartner:

Luc Zwartjes (Vzw Nascholing in het Katholiek onderwijs, Brussels, Belgien)

Pascal Cotentin (Scérén, CRDP Académie de Versailles, Frankreich)

Yilmaz Ari (Bal?kesir University, Ayvalik, Balikesir, Türkei)

Caroline Laurent (CERTNEF: Centre Européen de Ressources et Technologies Nouvelles pour l'Education et la Formation, Belgien)

Sigurður Kristinsson (University of Akureyri, Department of Education, Island)

Frank Vandeweyer (Hogeschool Leuven, Leuven, Belgien)

Kathryn Macauley (Dean Close School, Cheltenham, UK)

Elzbieta Walkiewicz (Teachers Continuing Education Institution, Gdansk, Polen)

Efthymios Kourtidis (Lykeum Pylaias Thessaloniki, Griechenland)

Ilpo Halonen (Vihti school, Nummela, Finnland)

Förderung: Europäische Kommission (Entscheid ausstehend)

Laufzeit: Oktober 2010 – September 2013

Gesamtfinanzierung: 589.032 €

ICT hat in den vergangenen Jahren zunehmend Einzug in Schulen und private Haushalte gehalten. Trotzdem lassen sich vielfach noch große Unterschiede zwischen der schulischen und privaten Nutzung entsprechender Medien und Anwendungen bei Kindern und Jugendlichen erkennen. Von vielen Lernenden werden ICT-Tools daher ausschließlich als Unterhaltungsmedium angesehen. Ziel des Projekts ist es, diese Lücke zwischen schulischer und außerschulischer Nutzung entsprechender Anwendungen und Medien zu schließen. Zu diesem Zweck erfolgt zunächst eine Analyse der aktuellen Situation in den am Projekt beteiligten europäischen Partnerländern. Auf Grundlage der Analyse sollen dann spezielle Kurse entwickelt werden, die Lehrende zum Einsatz und zur effektiven Nutzung von Neuen Medien befähigen.

 

Multilaterales Projekt „t-MBA – MBA for teenagers Project“

Funktion: Partner

Projektpartner:

Ismail Karaman (Özel Do?a E?itim Kurumlar? A.?., Istanbul, Türkei)

Fabrizio Boldrini (Centro Studi e Formazione Villa Montesca, Città di Castello, Italien)

Oliver Holz (Vzw HUB-EHSAL, Brüssel, Belgien)

Ilze Ivanova (Latvijas Universit?tes, Riga, Lettland)

Manuella Borghs (Centrum voor volwassenenonderwijs Hoger Instituut der Kempen, Geel, Belgien)

Kathy Kikis-Papadakis (Foundation for Research and Technology Hellas, Heraklion, Griechenland)

Förderung: Europäische Kommission (Entscheid ausstehend)

Laufzeit: Oktober 2010 – September 2013

Gesamtfinanzierung: 397.239 €

Das Projekt zielt darauf ab, die Verbindungen zwischen Schule und Gesellschaft durch die Entwicklung spezieller t-MBA-Kurse herzustellen, sichtbar zu machen bzw. zu verstärken. Die entwickelten Kurse sollen dabei vor allem einen Beitrag zur Verstärkung der interkulturellen Ausbildung sowie zur Sozialintegration leisten.

 

Global Dimension in International Education

Die internationale Dimension im Rahmen der schulischen Ausbildung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Zunehmende Mobilität der Bevölkerung, schnell wachsende und sich verändernde Wirtschaftssysteme, die Erweiterung der EU und der damit verbundene Bedeutungszuwachs – All diese Veränderungen wirken sich auch auf den Bildungsbereich aus.

Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, wie der Forderung nach einer  „Global Dimension in Education“ in verschiedenen internationalen Schulsystemen Rechnung getragen wird.

 

Alltagstheorien von Lernenden zu geographischen Aspekten

Aktuelle Arbeiten der konstruktivistisch geprägten Conceptual Change-Forschung (z.B. Chinn & Brewer 1993, Duit, 1996, Schnotz 2001) betonen, dass Vorwissen zu schulisch relevanten (geographischen) Themen beim Lernenden oft in Form von subjektiven Alltagstheorien vorliegen Diese prägen das Denken und Handeln der Schülerinnen und Schüler und bestimmen somit gleichsam auch ihre individuelle Bewertung des Problems. In vielen Fällen weichen die Alltagstheorien jedoch erheblich von den aktuellen wissenschaftlichen Theorien ab und erschweren somit den Zugang zu und das Verständnis wissenschaftlicher Vorstellungen und Erklärungsmodelle.

Das Forschungsprojekt widmet sich der Erhebung und Analyse der Alltagstheorien von Schülerinnen und Schülern zu verschiedenen geographischen Themenbereichen wie z.B. Fließgewässer, Wasserkreislauf, Wetterphänomene, Naturkatastrophen, fremde Kulturen und Klimawandel.

 

Einfluss kognitiver Kompetenzen von Befragten bei Fragebogenerhebungen

In zahlreichen Untersuchungen wurde in den vergangenen Jahren der Einfluss der Fragen und Antwortvorgaben auf das Antwortverhalten von Befragten bei Fragebogengestützten Erhebungen untersucht. Hierbei konnten deutliche Zusammenhänge aufgedeckt werden. Weitestgehend unerforscht ist hingegen der Einfluss der kognitiven Fähigkeiten und Voraussetzungen der Befragten auf das Antwortverhalten in entsprechenden Erhebungssituationen.

Im Rahmen des Forschungsprojekts wurde in 19 Grundschulkassen in Deutschland eine Fragebogenuntersuchung mit vier verschiedenen Fragebogenvarianten durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder entsprechend ihrer kognitiven Fähigkeiten unterschiedlich auf spezifische Vorgaben reagieren. Die Ergebnisse des Projekts sollen Hinweise und Anregungen für die zukünftige Gestaltung und Analyse fragebogengestützter Erhebungen bieten.